Arbeit für Polen auf der Plantage
Ich und meine Schwester besuchten jedes Jahr im Sommer unseren Onkel, der auf den Philippinischen Inseln eine Kokosnussplantage besaß. Er war schon vor Jahren ausgewandert und jetzt lebte er dort und er hatte es wirklich zu etwas gebracht. Mutter war sehr stolz auf ihn, doch sie besuchte ihn nie, denn sie hatte Angst vor dem Fliegen und sie wollte auch nicht mit einem Schiff dorthin segeln. Wir beide aber flogen dort gerne hin, wir liebten es, den Sommer dort zu verbringen. Während des Sommers erntete der Onkel immer die Kokosnüsse und er brauchte dann immer Arbeitskräfte. Er stellte ganz oft Ausländer ein, wie auch Polen. Ich und meine Schwester kamen dafür natürlich nicht in Frage, denn der Onkel meinte, dass wir uns ausruhen sollten und unseren Urlaub genießen sollten. Wir konnten aber irgendwelche Freunde fragen, ob sie so eine Art der Arbeit für Polen interessieren würde. Wir hatten eine Clique und viele von den Leuten waren wirklich interessiert, sie mussten sich also nur ein Flugticket kaufen und nun flogen wir alle gemeinsam hin. Dann traten sie die Arbeit für Polen an und sie machten sich recht gut. Ich und meine Schwester besuchten sie dann fast täglich auf den Feldern, doch dann wurde die Situation etwas komisch. Sie fingen an, über uns zu lästern, denn wir mussten nicht schuften. Nach dem Aufenthalt dort gingen unsere Freundschaften kaputt.
